Ein Till Reiners Interview beginnt für TAG24-Redakteurin Laura Voigt ganz harmlos.
Eine Presseeinladung zur neuen Late-Night-Show „Till Tonight“ führt sie nach Berlin-Lichterfelde. Geplant ist ein klassisches Interview. Doch der Termin nimmt schnell eine ungewöhnliche Wendung.
Schon kurz nach der Ankunft wirkt vieles seltsam. Ein Kamerateam ist vor Ort. Laura wird verkabelt. Till Reiners stellt seine angebliche Familie vor. Alle wirken freundlich. Das Interview startet ruhig am Esstisch. Doch diese Ruhe hält nicht lange.

Absurde Szenen statt klassischer Interviewfragen
Plötzlich wird Till Reiners hektisch. Schuhe müssen ausgezogen werden. Globen werden neu arrangiert. Sein Verhalten wirkt gereizt. Auch sein Umgang mit einem Kind sorgt für Irritation.

Es folgt eine merkwürdige Roomtour. Kunstwerke sollen interpretiert werden. Ein Klavierstück klingt bewusst schief. Eine Gute-Nacht-Geschichte endet nach wenigen Sätzen.
Der Höhepunkt folgt im Badezimmer. Dort sitzt ein fremder Mann in der Badewanne. Die Erklärung wirkt absurd. Laura zweifelt zunehmend an der Situation.


Die Auflösung: Alles nur ein Spiel
Zurück am Tisch bricht das Gespräch fast ab. Stille. Unsicherheit. Dann die Überraschung.
Till Reiners klärt auf. Das Haus ist nicht seins. Die Familie ist gespielt. Auch der Mann in der Badewanne gehört zur Inszenierung. Versteckte Kameras kommen zum Vorschein.

Das Till Reiners Interview entpuppt sich als durchgeplanter Streich an der TAG24 Redakteurin.
Ein ungewöhnlicher Termin – und ein positives Fazit
Laura Voigt reagiert mit Humor. Sie ist überrascht, aber nicht verärgert. Die Situation kam ihr früh komisch vor. Genau diese Abweichung schätzt sie am Ende sehr.
Der Termin zeigt, wie unkonventionell Till Reiners arbeitet und wir überraschend Journalismus sein kann. Gleichzeitig beweist er Mut zu neuen Ideen. Mit „Till Tonight“ bringt er frischen Wind ins Late-Night-Genre.
